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1526: Dynastie, Monarchie, Union?

Vor 500 Jahren begann eine neue Ära: Im Jahr 1526 wurden die österreichischen, böhmischen und ungarischen Länder unter der Herrschaft der Habsburger vereint – ein Wendepunkt in der Geschichte Europas.


Am 1. und 2. Oktober 2026 fand in der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien die wissenschaftliche Tagung „Dynastie? Monarchie? Union? Das Schicksalsjahr 1526 und die habsburgische Neuordnung Zentraleuropas“ statt. Im Mittelpunkt standen die Ursprünge und Auswirkungen dieser historischen Verbindung sowie ihre Bedeutung bis heute.

 

Die Verbindung entstand durch familiäre Bündnisse und politische Entscheidungen, die auf den Tod des kinderlosen Königs Ludwig II. und die K

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onfrontation mit dem Osmanischen Reich folgten. Historikerinnen und Historiker von europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen hinterfragten bei der Tagung ältere Vorstellungen und untersuchten, wie diese Entscheidungen die europäische Geschichte bis in die Gegenwart prägen. Dabei stand der Dialog zwischen den damaligen Wahrnehmungen und heutigen historischen Interpretationen im Mittelpunkt.

1526: Dynastie, Monarchie, Union?

1526: Dynastie, Monarchie, Union?

Symbolisch für die zeitgenössische Sicht auf Europa steht auch die Darstellung „Königin Europa“ von Johannes Putsch aus den Jahren 1516–1542, gedruckt von Jost Dennecker um 1534, aus der Sammlung des Museums Retz.

Die Tagung wurde vom Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit dem Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Innsbruck veranstaltet.

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