Festvorführung & Podiumsdiskussion - Blaues Blut
08.07.2026 / 12:19 | Aktualizováno: 09.07.2026 / 14:41
Am Montag, dem 29. Juni, haben wir gemeinsam mit dem Tschechischen Fernsehen (Česká televize) einen festlichen Abend veranstaltet, der der erfolgreichen Dokumentationsreihe des Tschechischen Fernsehens „Modrá krev“ (Blaues Blut) gewidmet war.
Die Serie mit František Kinský, die die Zuschauer seit 2017 regelmäßig auf den Bildschirmen des Tschechischen Fernsehens verfolgen können und die in bislang vier Staffeln mit insgesamt 36 Folgen die historischen und gegenwärtigen Schicksale tschechischer Adelsgeschlechter näherbringt, gehört langfristig zu den meistgesehenen Sendungen des Tschechischen Fernsehens überhaupt.
Die Gäste, unter denen zahlreiche Angehörige historischer böhmischer Aristokratenfamilien vertreten waren, wurden vom Botschafter der Tschechischen Republik in Österreich, Jiří Šitler, gemeinsam mit der Direktorin des Fernsehestudios Ostrava des Tschechischen Fernsehens, Gabriela Lefenda, und dem Team von „Modrá krev“ unter der Leitung von František Kinský begrüßt. Im Fernsehestudio Ostrava entsteht und wird das gesamte Projekt seit seinen Anfängen produziert.
Hauptprogrammpunkt war die Vorführung einer Folge aus der dritten Staffel der Reihe, die dem Geschlecht der Schwarzenbergs und ihrem Familienmotto „Nichts als Recht“ gewidmet war. An die Filmvorführung schloss sich eine Podiumsdiskussion an, bei der František Kinský, Anna Maria Haxthausen (geborene Schwarzenberg), Jan Podstatzky-Lichtenstein, die Autorin und Regisseurin der Reihe Alena Činčerová sowie Ines Schwandner, die Sendungsverantwortliche der „Herrschaftszeiten“ des österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF, sprachen. Die Moderation der gesamten Debatte, die sich auf das historische und gegenwärtige Erbe von Adelsgeschlechtern im mitteleuropäischen Raum konzentrierte, übernahm Johann-Philipp Spiegelfeld, der dem österreichischen Publikum eben als Moderator des erwähnten österreichischen Äquivalents zu „Modrá krev“, „Herrschaftszeiten“, bestens bekannt ist.
Wir danken dem Tschechischen Fernsehen, Studio Ostrava, für die fruchtbare Zusammenarbeit und dem Restaurant Günter im 6. Wiener Gemeindebezirk für die großzügige Unterstützung des Empfangs, der diesen feierlichen Abend abrundete.


