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“Einladung zur Midissage der Ausstellung im Gerhart-Hauptmann-Haus für den 7. April um 17 Uhr“

Im Rahmen des Wenzel-Jaksch-Forums laden wir Sie herzlich zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch ein. Die Veranstaltung begleitet die Ausstellung »Böhmen liegt nicht am Meer« und bietet die Gelegenheit, sich vertieft mit ihrem historischen und gesellschaftlichen Kontext auseinanderzusetzen.

Die Generalkonsulin der Tschechischen Republik, Kristina Larischová, sowie Vertreter:innen der Seliger-Gemeinde werden die Einblicke in die Ausstellung und ihre Hintergründe geben. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale sudetendeutscher Sozialdemokraten, Fragen der Identität und Versöhnung sowie die Bedeutung demokratischen Engagements damals und heute.

Zur Ausstellung:
Die Ausstellung »Böhmen liegt nicht am Meer« beleuchtet die Schicksale sudetendeutscher Sozialdemokraten, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Sie setzt sich mit Fragen von Heimat, Identität und demokratischem Engagement auseinander und zeigt, dass nicht alle Deutschen in der damaligen Tschechoslowakei Nationalsozialisten waren – ein Narrativ, das lange vorherrschte.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem literarischen Motiv »Böhmen am Meer«, das von zahlreichen Schriftstellern und Künstlern aufgegriffen wurde und für die Sehnsucht nach Freiheit und Zugehörigkeit steht. Auch die deutsch-tschechische Versöhnung und das Engagement junger Initiativen, die sich der Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte widmen, spielen eine zentrale Rolle.

Die Ausstellung »Böhmen liegt nicht am Meer – Lebenswege sudetendeutscher Sozialdemokraten« ist zweisprachig konzipiert und noch bis zum 22. April 2025 im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf zu sehen.