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Strukturwandel gemeinsam gestalten – Präsident der Mährisch-Schlesischen Region zu Besuch in Nordrhein-Westfalen

Der Mährisch-Schlesische Region und das Land Nordrhein-Westfalen haben einen ähnliche Industriegeschichte, daher ist es vom großen Interesse, wie mit den Herausforderungen bei der Umstrukturierung des Bergbaus und der Schwerindustrie umgegangen wird und wie die Förderung neuer Industrien mit innovativer Produktion in NRW unterstützt wird. Nicht nur aus diesem Grund traf sich der Präsident der Mährisch-Schlesischen Region Ivo Vondrák mit dem Staatssekretär des Landesministeriums für Wirtschaft Günter Horzetzky, wie auch mit Vertretern des Kompetenzzentrum für Elektromobilität, des Kompetenznetzwerkes für Umweltmanagement und der RAG Immobilien.

In der Mährisch-Schlesischen Region arbeiten in Bergbausektor rund noch 12 Tausend Arbeiter, wobei auch der Bergbau in Mähren  mit einer schrittweisen Schließung seiner letzten vier Mienen in den nächsten Jahren konfrontiert ist. In diesem Kontext ist es inspirierend sich mit dem Strukturwandel in NRW zu befassen. Wichtiger Aspekt des Strukturwandels ist jedoch auch die Ansiedlung von Zukunftsindustrien. Auch der Mährisch-Schlesische Region ist ein wichtiger Sitz vieler Cluster und Forschungseinrichtungen.  Der Präsident der Mährisch-Schlesischen Region Ivo Vondrák und der Staatssekretär des Landesministeriums für Wirtschaft Dr. Günther Horzetzky sprachen bei ihrem gemeinsamen Treffen daher auch über eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Cluster und Forschungszentren. Aufgrund der engen Verzahnung der deutschen und der tschechischen Wirtschaft spielen natürlich auch die Themen Industrie 4.0, Arbeit 4.0 und IT-Sicherheit eine wichtige Rolle. Die bestehende Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Ostrava und dem Forschungszentrum in Jülich wie auch der RWTH Aachen sind gute Beispiele für eine noch tiefer gehende Zusammenarbeit auch im Falle weiterer Institutionen in der Zukunft.

Im Rahmen der folgenden Gespräche mit dem Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Steinkohle M. Weberink und Vertretern der RAG Immobilien wurde über diverse Projekte und Erfahrungen hinsichtlich der Sanierung und der anschließenden Nutzung von Brachflächen zum Beispiel für den Wohnungsbau, den Bau von Logistikzentren, Industrieparks usw. gesprochen. Herr M. Dürr, Leiter des Kompetenzzentrums für Elektromobilität in NRW, sprach über aktuelle Projekte und Förderung der Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen. Frau E. Dörendahl stellte der tschechischen Delegation das neu gegründete Kompetenznetzwerk für Umweltwirtschaft in NRW vor, welches die Sichtbarkeit der Umweltbranche in Nordrhein-Westfalen fördert, wie auch B2B Kontakte und Matchmaking unterstützt.

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Hejtman Moravskoslezského kraje na návštěvě v Severním Porýní-Vestfálsku