Generalkonsulin Larischová zu Gast bei der ersten Sitzung der Parlamentariergruppe im NRW-Landtag
02.02.2023 / 09:50 | Aktualizováno: 02.02.2023 / 09:52
Die Parlamentariergruppe im nordrhein-westfälischen Landtag mit den Schwerpunkten Polen, Ukraine, Mittel- und Osteuropa sowie Baltikum ist am 31. Januar 2023 unter dem Vorsitz von Landtagspräsident André Kuper zu ihrer ersten regulären Sitzung nach Konstituierung zusammengekommen.
Zu ihrer ersten Sitzung luden die Mandatsträger ausgewählte Vertreter des konsularischen Korps ein, an ihrer Spitze den Doyen des Konsularischen Corps in Nordrhein-Westfalen, den polnischen Generalkonsul in Köln, Jakub Wawrzyniak. Weitere Gäste waren Iryna Shum, Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf, und Kristina Larischová, Tschechische Generalkonsulin in Düsseldorf. Konsulin Erika Horváthová nahm im Namen Ungarns teil.
Die Vertreter der konsularischen Vertretungen bedankten sich für die enge Zusammenarbeit mit der parlamentarischen Gruppe in den vergangenen Jahren und begrüßten, dass die Gruppe nun ausdrücklich um die Ukraine erweitert wurde. Die Generalkonsulin der Ukraine, Frau Iryna Shum, informierte über den aktuellen Stand der russischen Aggression gegen die Ukraine. Sie wies u. a. darauf hin, dass 97 % der russischen Raketenangriffe auf zivile Ziele gerichtet sind. Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Solidarität mit dem ukrainischen Volk auch in Zukunft fortgesetzt werden muss. Bundestagspräsident André Kuper, der auch den Vorsitz der Parlamentariergruppe innehat, versicherte die Bereitschaft, der Ukraine weiterhin konkrete Hilfe zu leisten. Generalkonsulin Kristina Larischová berichtete über die Präsidentschaftswahlen in Tschechien am letzten Wochenende und über den überzeugenden Sieg des ehemaligen NATO-Generals Petr Pavel. Sie informierte über die tschechische Verfassungsordnung und die Rolle des Präsidenten im deren Rahmen. Bei dieser Gelegenheit hob sie auch die tschechische Solidarität mit der Ukraine hervor und schlug den nordrhein-westfälischen Partnern die Möglichkeit einer bilateralen Zusammenarbeit mit Tschechien beim Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Region Dnipropetrowsk vor. Sie fügte auch eine Bewertung der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft hinzu, die gerade zu Ende gegangen ist.