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Die Tragödie von Lidice

(Artikel aus dem Archiv, Gültigkeit abgelaufen 17.09.2017 / 02:00.)

Das tschechische Generalkonsulat in Dresden in der Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Münchner Platz stellt der deutschen Öffentlichkeit die Ausstellung „Die Tragödie von Lidice“ vor.

Am 10. Juni 1942 zerstörten die Nationalsozialisten aus Rache das böhmische Dorf Lidice. Die männlichen Bewohner wurden umgebracht, die weiblichen in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Wenige Kinder, die als „eindeutschungsfähig“ galten, kamen in deutsche Familien, andere wurden in Polen umgebracht.

Die Wanderausstellung haben die Mitarbeiter von Gedenkstätte Lidice vorbereitet.

Gleichzeitig wird auch das Filmprojekt „Wer bin ich – Rolf Wagner oder Václav Zelenka?“ eingeführt. Es geht um Schicksal eines der Liditzer Kinder, das zeitweise in Dresden-Bühlau lebte.

Die Ausstellung kann man in Dresden in der Gedenkstätte Münchner Platz bis zum 17.9.2017 besuchen.