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81. Jahrestag der Befreiung in Bergen-Belsen und Sachsenhausen

Am 19. und 20. April 2026 fanden in den ehemaligen Konzentrationslagern in Bergen-Belsen in Niedersachsen und Sachsenhausen in Brandenburg Gedenkveranstaltungen, an denen auch Vertreter der Tschechischen Botschaft teilnahmen. 

Am 81. Jahrestages der Befreiung am 19. April 2026 besuchte Botschafter Jiří Čistecký die Gedenkstätte Bergen-Belsen und nahm an der zentralen Gedenkveranstaltung teil. Der Hauptredner - Michael Brand,  Parlamentarischer Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziga­nismus und für das Leben der Sinti und Roma, rief zum Kampf gegen Antisemitismus und Antiziganismus auf. Unrecht an Sinti und Roma nach 1945 müsse aufgearbeitet werden.

Am gleichen Tag fand auch die Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg bei Berlin statt, an der Gesandte-Botschaftssekretärin Hana Klučarová teilgenommen hatte - zusammen mit dem neuen tschechischen Vertreter im Internationalen Sachsenhausen-Komitee Herrn Jan Pikna. An der zentralen Gedenkveranstaltung am Gedenkort “Station Z” sprach Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und Herr Bogdan Bartnikowski, Überlebender des KZ Sachsenhausen. Frau Klučarová und Herr Pikna legten auch einen Blumenstrauß nieder am Gedenstein für die tschechischen Studenten, die hier nach der Schließung der Hochschulen im Herbst 1939 in der Tschechoslowakei interniert worden sind. 

Am 20. April 2026  legte Ivan Puškár von der Politischen Abteilung der Botschaft auch am Denkmal des Außenlagers Sachsenhausen‑Klinkerwerk einen Kranz nieder. In der Ziegelei arbeiteten hier die hierher verschleppten tschechischen Studenten.

Sachsenhausen

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Bergen-Belsen

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