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Photo: Czechia 2026
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Czechia 2026 auf der „Welt des Buches“ in Prag: über Übersetzungen, Comics und die tschechische Welle in Frankfurt

So wie im vergangenen Jahr werden sich auch dieses Jahr das Tschechische Literaturzentrum und Czechia 2026 auf der Buchmesse Svět knihy Praha (14.–17. Mai 2026) in Prag auf die Übersetzung als zentrales Instrument der internationalen literarischen Zusammenarbeit konzentrieren. Zudem präsentieren sie sich erstmals mit einem eigenen Stand im Křižík-Pavillon B am Europaplatz. Das Programm verbindet Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie weitere Buchfachleute aus ganz Europa und stellt zugleich die Vorbereitungen für den tschechischen Gastauftritt auf der Frankfurter Buchmesse 2026 vor.

Das Fachprogramm bietet Begegnungen mit Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie internationalen Gästen und widmet sich den Themen Übersetzung, internationale literarische Zusammenarbeit und der Stellung von Autorinnen und Autoren im europäischen Kontext.

Die diesjährige Teilnahme ist zugleich Teil der Vorbereitungen für den Gastauftritt der Tschechischen Republik auf der Frankfurter Buchmesse 2026. „Ich freue mich über die fortgesetzte Zusammenarbeit von Svět knihy mit der Mährischen Landesbibliothek und ihrem Tschechischen Literaturzentrum. Die diesjährige Dramaturgie des Fachprogramms hebt die Rolle der Übersetzung als grundlegendes Instrument des internationalen literarischen Austauschs hervor und konzentriert sich auf die Vernetzung von Literaturfachleuten in ganz Europa“, sagt der Direktor des Tschechischen Literaturzentrums, Martin Krafl.

Das Fachprogramm am Freitag wird mit einer Debatte über Übersetzungsfestivals eröffnet, gefolgt von einer Diskussion über Bohemistik im Ausland. Der Nachmittagsblock widmet sich der Stellung von Autorinnen und Autoren in Europa, ihren Arbeitsbedingungen sowie den Veränderungen auf dem Buchmarkt.

Die Programmlinie „Das Buch – Flut der Geschichten“ verbindet die tschechische und die deutschsprachige Literaturszene und eröffnet Themen der Übersetzung ebenso wie der Autorenerfahrung. Am Programm beteiligen sich auch deutsche Gäste, die sich im Rahmen eines vom Deutschen Literaturfonds geförderten Aufenthalts in Prag befinden.

Im Rahmen dieser Linie treten die Comic-Autoren Karel Osoha und Mikael Ross auf, es findet eine Live-Aufzeichnung eines Podcasts zum Thema Übersetzung statt, und den Abschluss bildet ein Treffen mit Autorinnen und Autoren mit Bezug zu Kyjiw, die Erfahrungen von Migration, Krieg sowie das Leben zwischen Sprachen und Kulturen reflektieren.

„Im Programm ‚Flut der Geschichten‘ – einer Zusammenarbeit des Goethe-Instituts Prag, CzechLit, der Frankfurter Buchmesse und der Mährischen Landesbibliothek – zeigt sich für mich besonders deutlich, wie lebendig und vielschichtig die deutsch-tschechische Zusammenarbeit heute ist. Literarische Übersetzung erscheint hier nicht nur als Instrument, sondern als kreativer Raum, in dem neue Perspektiven entstehen und kulturelle Nähe wächst“, betont Anaïs Boelicke, Leiterin des Goethe-Instituts in Prag.

Der Donnerstagsschwerpunkt auf dem Europaplatz widmet sich der internationalen literarischen Zusammenarbeit und der Förderung von Übersetzungen. Vorgestellt werden die Projekte Archipelagos und CELA sowie der Preis der Europäischen Union für Literatur als Plattformen, die Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer europaweit miteinander vernetzen.

Zum Fachprogramm der Messe gehört auch die internationale Plattform Central and East European Book Market (CEEBM), die Verlegerinnen und Verleger, Literaturagentinnen und -agenten sowie weitere Buchfachleute aus Mittel- und Osteuropa zusammenbringt. CEEBM bietet auch die Veranstaltung „Tschechische Welle“ in Frankfurt am Main: Übersetzungen tschechischer Literatur anlässlich des Ehrengastauftritts, zu der insbesondere Verlage eingeladen sind. Auf dem Gauč um 11:00 Uhr stellen wir Fördermöglichkeiten für Übersetzungen tschechischer Literatur sowie Chancen im Zusammenhang mit dem Frankfurter Gastauftritt vor.

„Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Leitung der Frankfurter Buchmesse und mit inländischen Literaturagentinnen werden wir uns auf die Förderprogramme für Übersetzungen tschechischer Literatur konzentrieren und darauf, wie der Gastauftritt Tschechiens dazu beiträgt, tschechische Literatur neuen Leserinnen und Lesern im Ausland zugänglich zu machen“, ergänzt Martin Krafl.

Die Aktivitäten des Tschechischen Literaturzentrums auf der Svět knihy Praha 2026 schaffen Raum für Begegnungen von Literaturfachleuten ebenso wie der breiteren Öffentlichkeit und bestätigen die langfristige Ausrichtung des Zentrums, die tschechische Literatur im internationalen Kontext zu fördern.

Pressebericht des Portals Czechia 2026

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