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Photo: Verteidigungsministerium der TR
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Der Verteidigungsminister Jaromír Zůna traf in Berlin mit seinem deutschen Amtskollegen zusammen

Der Verteidigungsminister Jaromír Zůna hat am 9. Juni 2026 eine Auslandsdienstreise in die Bundesrepublik Deutschland gemacht. In Berlin besuchte er Verteidigungsminister Boris Pistorius. 
Die Hauptthemen der Gespräche waren die weitere Entwicklung und Stärkung der deutsch-tschechischen Verteidigungs- sowie rüstungsindustriellen Zusammenarbeit, die Fortsetzung des gemeinsamen Engagements zur Stärkung der Verteidigung der NATO-Ostflanke sowie die von der Tschechischen Republik koordinierte Munitionsinitiative.
Während der bilateralen Gespräche befassten sich die Minister auch mit der aktuellen Sicherheitslage in Europa und im Nahen Osten.

Die Minister waren sich während der Gespräche einig über die weitere Entwicklung und Stärkung der praktischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern, sowohl im Bereich der Verteidigung als auch in der Rüstungsindustrie, der Logistik, der Host-Nation-Support-Leistungen sowie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die tschechische Seite würdigte zugleich die langfristig engen Beziehungen zu Deutschland im Bereich Sicherheit und Verteidigung und bekräftigte ihr Interesse, die Partnerschaft im Einklang mit den aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen weiter auszubauen.

Konkret diskutierten die Minister den weiteren gemeinsamen Einsatz der Einheiten der Armee der Tschechischen Republik und der deutschen Bundeswehr im Multinationalen Brigadeverband in Litauen, den bevorstehenden NATO-Gipfel in Ankara sowie die Lage im Nahen Osten. Jaromír Zůna bestätigte außerdem die Bereitschaft der Tschechischen Republik, sich auch weiterhin gemeinsam mit Deutschland an der Verteidigung der NATO-Ostflanke in Litauen zu beteiligen. Im Zusammenhang mit der Munitionsinitiative würdigte Minister Pistorius deren Transparenz und Effizienz und erwähnte einen weiteren bedeutenden deutschen Beitrag in Höhe von 300 Millionen Euro.

Während der Pressekonferenz im Verteidigungsministerium erklärte Jaromír Zůna, Deutschland sei auch im Bereich Sicherheit und Verteidigung ein strategischer Partner der Tschechischen Republik, und betonte, dass er diese Zusammenarbeit weiter stärken wolle. „Deutschland ist für die Tschechische Republik ein wichtiger Partner, wie auch unsere Verteidigungsstrategie unterstreicht, und wir wollen uns auch künftig in unserer Zusammenarbeit auf diese Partnerschaft stützen. Deutschland spielt zugleich eine bedeutende Rolle als Lieferant von militärischer Ausrüstung und Munition und trägt gemeinsam mit unserer Rüstungsindustrie wesentlich zur Sicherheit Europas bei“, hob Minister Zůna hervor.

Teil des Besuchs war auch die offizielle Bekanntgabe, dass Deutschland die Rolle des Sonderpartnerlandes der NATO-Tage in Ostrava sowie der Tage der Luftstreitkräfte der Armee der Tschechischen Republik im Jahr 2026 übernehmen wird. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Verteidigungsminister seinem deutschen Amtskollegen feierlich das Logo des Sonderpartnerlandes. Die deutsche Bundeswehr und weitere Sicherheitskräfte werden sich in Mošnov in dieser Rolle bereits zum zweiten Mal präsentieren; zuletzt war dies vor zehn Jahren der Fall. Seitdem nehmen sie regelmäßig an dieser größten Sicherheitsveranstaltung in Mitteleuropa teil.

Pressebericht des Verteidigungministeriums der Tschechischen Republik vom 9. Juni 2026

Jaromír Zůna in Berlin

Jaromír Zůna in Berlin

 

Jaromír Zůna in Berlin

Jaromír Zůna in Berlin